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Mai 2009

Im Juli 1971 erblickte ich in Würselen/Kreis Aachen das Licht der Welt. Getauft wurde ich auf den Namen Bettina, allerdings werde ich von den meisten Leuten Tina genannt (bis auf meine Schwester, die mich nur Tino ruft).

Meine Familie besteht aus 5 Personen, die da wären: mein Vater, meine Mutter, mein Bruder, mein Schwesterherz, sowie meine Wenigkeit.

Nach der Grundschule besuchte ich als erstes das Gymnasium in unserer Stadt. Da es aber mit einigen Fächern haperte, beschlossen wir, dass ich auf die Realschule wechseln sollte. Nach erfolgreich bestandener Mittleren Reife wollte ich es erneut auf einem Gymnasium versuchen. Irgendwie packte mich dann aber dermaßen die Unlust, dass ich die Schule nach einer Wiederholungsrunde nach der 11. Klasse wieder verließ.

Tja und nun hieß es überlegen, was ich denn wohl in beruflicher Hinsicht tun sollte. Da meine Mum vor ihrer Hochzeit im Fernamt der (damaligen) Deutschen Bundespost gearbeitet hatte, habe ich mich dann einfach mal dort beworben – und wurde auch gleich angenommen. 

Bis Ende Oktober 1994 arbeitete ich dann als Angestellte in der Auslandsauskunft und auch im Auslandsfernamt in Düsseldorf, was mir besonders viel Spaß gemacht hatte, denn dort konnte ich auch meine Sprachkenntnisse im Englischen und Französischen anwenden. Am 1. November 1994 wurde ich als Beamtin im mittleren, nichttechnischen Fernmeldedienst vereidigt.

Da mir zu Ohren kam, dass man sich zwecks Weiterbildung als Beamter beurlauben lassen kann, reichte ich kurzerhand einen Antrag auf Beurlaubung für drei Jahre ein, um am Euregio-Kolleg in Würselen mein Abitur nachzuholen. Im Dezember 1997 hielt ich dann auch stolz mein Abi-Zeugnis in der Hand.

Im Februar 1998 kehrte ich wieder zur Deutschen Telekom AG, wie sich das Unternehmen mittlerweile nannte, zurück. Dort blieb ich bis Juli 2006. In den dazwischen liegenden Jahren wechselte ich ohne mein Zutun diverse Male die Abteilungen, so dass ich in folgenden Bereichen gearbeitet habe: Auslandsauskunft und -vermittlung, Inlandsauskunft, Telegrammdienst, Fernmelderechnungsdienst, Privatkundenbetreuung und zu guter Letzt in der Geschäftskunden-Betreuung. Allerdings sollten mal wieder Veränderungen auf die Mitarbeiter zukommen, die absolut nicht meinen Vorstellungen entsprachen (alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass der Weg nur noch in ein Call-Center führte – und das wollte ich auf jeden Fall für mich verhindern), so dass ich mich nach einem anderen Wirkungskreis umschaute. Dies bedeutete natürlich, dass ich das Unternehmen, wo ich 16 Jahre lang gearbeitet hatte, verlassen musste.

Zufälligerweise hörte ich dann, dass die ARGE (seit dem 01.01.2011 Jobcenter) im Kreis Mettmann, wo ich mittlerweile wohnte, neue Mitarbeiter suchte – also bewarb ich mich dort und auch hier hatte ich das Glück, sofort angenommen zu werden.

Und seitdem arbeite ich dort und fühle mich einfach nur „sauwohl“! Seit April 2011 bin ich auch ordentlichen Mitglied unseres neugewählten Personalrats und auch diese Arbeit macht mir unheimlich viel Spaß.

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Ach ja, ich sollte vielleicht, im Hinblick auf meine „LKGS-Kollegen“ noch erwähnen, dass ich mehrere Jahre neben meinem Hauptberuf noch als Hostess für die Telekom gearbeitet habe. Denn das Unternehmen hatte sich damals auf seine Fahne geschrieben, Messen und sonstige Veranstaltungen fast nur mit Personal aus den eigenen Reihen zu bestücken. So durfte ich u.a. auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin, auf der Medica in Düsseldorf und auf diversen Vorstandsveranstaltungen in der Telekom-Zentrale in Bonn arbeiten – die „gehabte“ LKGS war definitiv kein Hinderungsgrund dafür…!

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Seit Pfingsten 2012 bin ich mit dem tollsten Mann der Welt verheiratet.




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Nachwuchs haben wir mittlerweile auch - in Form einer supersüßen Lakritznase, die wir an Karneval 2012 aus dem Tierheim "befreit" haben.